März 2015

18. März 2015
 

Neues Erscheinungsbild der Webseite - erweitert mit einer SUCHFUNKTION, damit Sie weiterführende Beiträge rasch finden können.

 
 
14. März 2015
 

Die Justiz ist unfähig, jetzt schreitet die Politik ein!

Es ist offensichtlich, dass die Justiz nicht in der Lage bzw. überhaupt nicht gewillt ist, den Mordfall Föger auf dem „normalen Dienstweg" jemals wieder aufzugreifen. Ganz egal welche Instanzen dazu angeschrieben wurden, bei wem man um Unterstützung anfragte oder wem man Beweise und Unterlagen vorlegte! Die Abweisung erfolgte stets!  
 
Deshalb wende ich mich nun konkret an die Politik (siehe Beitrag vom 21. Jänner 2015). 
 
Eines der wichtigsten Versprechen der Politiker ist, sich um die Anliegen der Bevölkerung zu kümmern. Dieses Versprechen nehme ich jetzt zum Anlass, den „Mordfall Angelika Föger“ nun vertrauensvoll in die Hände der Politik zu legen, da von Seiten des Dienstweges der Justiz keine objektive Behandlung zu erwarten ist.
 
Ich werde sämtliche Besprechungen mit den Politikern protokollieren, werde darüber auf der Webseite berichten, wer wie zu meinem Fall steht und was er oder sie verspricht dafür zu tun bzw. gegen die offensichtliche Justizwillkür in Tirol, die in einem demokratischen Staat wie Österreich, niemals so agieren dürfte. Ich werde darüber berichten, welche Fortschritte durch das öffentlich gemachte Einschreiten der Politiker erzielt werden – und somit kann mein Fall, der „Mordfall Angelika Föger“ zu einem Gradmesser dafür werden, wie ehrlich und konsequent die heimische Politik ihr Versprechen nimmt, die Anliegen und Probleme der Bürger und Bürgerinnen tatsächlich ernst zu nehmen und sich dafür auf Landes- und Bundesebene dafür einzusetzen. Denn eines darf man nicht vergessen: Welche Hilfe von der Politik wirklich kommt, wird sich zeigen, denn man erkennt sie an ihren Taten – nicht an ihren Worten!
 

Hier mein Protokoll über die kontaktierten PolitikerInnen, denen ich meinen Fall vorgebracht und um Hilfe und Unterstützung gebeten habe (ab Jänner 2015):

Mein erster Weg führte mich zu unserem Landeshauptmann Dr. Platter. Ich habe bereits im Februar darüber berichtet (Link), hier ist der Kontakt nun etwas ausführlicher dargestellt. In mehreren Gesprächen mit seinem Bürovorsteher Dr. Herbert Forster zeigte sich eine Bereitschaft, den Mordfall Föger (der dort durchaus bekannt ist) in das politische Gesprächsklima einzubinden.
 
16.01.2015, erster Anruf im Büro des LH. Dr. Forster rief mich gegen 12:30 zurück. Ich erzählte ihm am Telefon, dass der OGH meine Außerordentliche Revision abgewiesen hat und ich in drei Instanzen nicht einmal befragt und keine Beweise gewürdigt wurden. Keine der aufgebotenen Zeugen wurden jemals von der Justiz befragt. Und weiters: Die Abweisung meiner schriftlich vorgebrachten festgestellten Widersprüche, die einen Verdacht gegen bestimmte Personen begründen, glaubhaft gemacht hätten und es nie zu einer Verurteilung des M.K. kommen hätte dürfen. Und schliesslich, dass man mich, als Witwer jener Frau, die auf brutalste Weide ermordet wurde, nun als Belohnung, dass ich der korrupten Justiz seit Jahren die Arbeit abgenommen habe die eigentlich die ihre gewesen wäre, dafür noch mit immensen Kosten bestraft hat. Die Justiz geht somit eindeutig zu weit! – Das habe ich ihm alles dargelegt. Dr. Forster hat mich gebeten, ihm diverse Unterlagen zu übermitteln.
18.01.2015 um 15:02 hatte ich per Mail die Unterlagen an Dr. Forster zur Überprüfung gesendet. 
20.01.2015 von ihm den Erhalt der Unterlagen bestätigt bekommen.
04.2.2015,  09:22 Uhr Anruf im Büro des LH bei Dr. Forster. (Dr. Forster war in einer Sitzung.  Ausgemacht war ein Rückruf, dieser erfolgte aber nicht.)
10.02.2015 – ich wollte wissen, was sich nun möglicherwiese tut, denn Zeit, die übermittelten Unterlagen durchzusehen, wäre eigentlich genügend vorhanden gewesen (rd. drei Wochen). Deshalb also Anrufe um 10:19, 10:43, 10:55, Dr. Forster nicht erreicht. Um 16:23 erfolgte der Rückruf von ihm. Er sagte, der Herr Landeshauptmann habe einen Brief an den Justizminister Dr. Brandstetter verfasst, und dass ich eine Abschrift dieses Briefes zugeschickt bekomme. 
16.2.2015, 11:45 Uhr. Da der versprochene Brief bis Montag nicht bei mir eingelangte, habe ich den Brief im Büro des Dr. Forster persönlich(!) abgeholt. Dabei hatte ich zufällig Gelegenheit, mit Dr. Forster persönlich ein sehr konstruktives Gespräch zu führen. Ich sagte ihm auch, dass ich auf Alibi-Aktionen der Justiz, so wie das der „Plastiksackerl-Prüfung“ keinen Wert mehr lege, sondern nur ernsthafte Ermittlungen erwarte. Ich bat Herrn Forster, dem neuen Justizminister zu sagen, dass er sich meine Webseite und den Akt selber anschauen soll, damit die Unterlagen nicht in falsche Hände gelangen und wieder alles vertuscht oder abgewiesen wird. Dr. Forster meinte, ich solle „dem neuen Justizminister eine Chance geben“.  (Hier der Brief des LH an den Justizminister)
 
Nach diesem Erstkontakt mit dem Landeshauptmann-Büro begann ich, die Politiker im Bezirk Reutte aufzusuchen, sie um Unterstützung um die Aufklärung im Mordfall Angelika Föger zu ersuchen. Hier sind ja jene Politiker zu Hause, die sich in ihren Wahlversprechungen direkt an die heimische Bevölkerung, den eigenen Nachbarn, Vereins- oder Arbeitskollegen wenden, mit dem Versprechen, sich für deren Belange einzusetzen. Wie sehr solche Versprechen, sich für ein persönliches Anliegen bei ihren Parteikollegen auf Landes – oder Bundesebene einzusetzen, ernstgenommen wird, wird sich zeigen und ich werde darüber hier berichten!
 
25.02.2015, 17 Uhr. Gespräch mit der Geschäftsstellenleiter der Bezirks-ÖVP Herrn Klaus Schimana, 45 Minuten lang habe ich ihm mein Anliegen vorgebracht. Wir haben einen Termin mit der Bundesrätin Frau Sonja Ledl-Rossmann vereinbart. Ich bat Klaus Schimana, dass bei dem Gespräch auch Nationalratsabgeordnete Frau Elisabeth Pfurtscheller anwesend sein solle. Ein Termin wurde für den 13. März, 14 Uhr vereinbart.
 
26.02.2015 um 15:30 Termin bei der Landes SPÖ in Innsbruck mit Ingo Mayr. Gemeinsam mit Frau Andrea Juen aus Arzl im Pitztal, die sich als Opfer einer vorsätzlichen Tiroler Justizwillkür sieht (auch sie wendet sich nun an die Politik – siehe Webseite; dieser Termin kam über sie zustande). Gemeinsam haben wir in einem rd. 45-minütigen Gespräch mit Herrn Ingo Mayr unsere Sicht der Dinge dargelegt. Ingo Mayr versprach uns, diese Aussagen und Dokumente auf unseren Webseiten von Anwälten prüfen zu lassen und wird dann dazu die Bundespartei in Wien informieren.
 
03.03.2015, 14:10 Besuch bei Bezirkspartei SPÖ in Reutte: Mit Bezirksparteiobmann Stv. Mario Geiger ein ausführliches Gespräch geführt und erzählt, um was es geht. Es wurde ein Gespräch mit dem Obmann der Bezirks SPÖ Walter Berktold vereinbart. Da dieser auf einer Sitzung war, wird der Termin mir tel. bekannt gegeben.
10.03.2015 SPÖ Büro ab 14 Uhr des Öfteren aufgesucht war aber geschlossen bzw. nicht besetzt
13.03.2015, 16:40 Anruf im SPÖ-Büro,  niemand hat abgehoben. 
ANMERKUNG: So wie es aussieht, ist es ein purer Glücksfall, bei der SPÖ-Bezirkszentrale in Reutte jemanden zu erreichen – versprochene Rückrufe werden auch nicht eingehalten! Und dabei sagte doch der SPÖ-Landeschef Ingo Mayer in Reutte (Link zum Zitat, unteres Drittel): „Wir brauchen eine SPÖ, die für die Menschen da ist, die keine Lobby haben.“ - recht und schön - wenn man aber niemanden erreicht ...?
 
13.2015, 14:00 -15:30  Gespräch mit Frau Bundesrätin Sonja Ledl-Rossmann (ÖVP). Frau Ledl-Rossmann nahm sich freundlicherweise die erforderliche Zeit, um sich mein Anliegen anzuhören (Frau Pfurtscheller war nicht dabei). Sie sagte uns (ich war mit meiner Schwester Marlies bei diesem Termin) auch, dass das Schreiben vom Landeshauptmann schon auf dem Bürotisch des Justizministers liege. Sie wird auch in einem persönlichen Gespräch mit dem Justizminister am kommenden Montag (16.3.) von unserem Gespräch berichten. Ich habe sie dann auch gebeten, den Justizminister zu fragen, ob ich mit meiner Schwester einen Gesprächstermin bei ihm bekommen könnte. Frau Ledl-Rossmann fragte mich, ob ich ihr eine kurze Zusammenfassung mitgeben kann, die sie dann dem Justizminister persönlich übergeben wird. Ich bat sie nochmals zu übermitteln, dass der Justizminister den Akt sich selbst bitte persönlich anschauen soll, da er ja auch Anwalt ist. Und ich betonte mehrmals, dass der Mordfall Angelika Föger vom 09. Juni 1990 in der Käserei Biedermann in Grän im Tannheimertal erst ruhen wird, wenn der oder die richtigen Mörder gefunden sind - denn Mord verjährt nie!
 
Soweit zum aktuellen Stand. Weitere Protokolle über die Politikeraktivitäten, ihre Bereitschaft sich für eine Aufklärung dieses Justizskandals – so kann man das durchaus nennen – einzusetzen, werden folgen. Dann weiß man bzw. jeder Wahlberechtigte auch, wem man bei einer nächsten Wahl seine Stimme geben soll/kann/darf/muss, an wen man sich vertrauensvoll wenden darf – an jemanden, der/die für einen im Ernstfall auch da ist, und das nicht nur als leere Wahlversprechung in den Raum stellt … 
 
........................................................
 
 
06. März 2015
 

Mordfall Angelika Föger: Zeugenaussage weist nach, der Lehrling war zur offiziellen Tatzeit NICHT am TATORT!

Wie im untenstehenden Bericht vom 1.März 2015 auf der Webseite angeführt, liegt uns eine Zeugenaussage vor, derzufolge der damals als Mörder verurteilte Lehrling der Käserei Biedermann, Martin.K., zur offiziellen Tatzeit, an der er angeblich auf das Mordopfer Angelika Föger eingestochen haben soll, gar nicht in der Käserei war! Für die Zeugin, die sich an uns gewandt hatte, kann der Bursche niemals der Täter sein, ihrer Meinung nach „führt die Fährte ganz woanders hin …“.  Hier das Video:
 
 
Der Aussage der Zeugin zufolge, ging der Lehrling nach seiner Rückkehr in die Käserei von der Mittagspause zu Hause noch einmal spazieren. Als er daraufhin wieder in sein Zimmer in der Käserei zurückkam um sich bis zum Arbeitsbeginn um 16:30 hinzulegen, fand er die blutüberströmte Angelika Föger in seinem Zimmer auf dem Boden liegend vor und bat ihn um Hilfe. Die Zeugin, eine Frau aus dem benachbarten Ortsteil Haldensee, kam vom Friedhof in Grän und nützte für den Nachhauseweg den Weg zwischen Käserei und Volksschule. Dort sah sie den Lehrling mit seinem blutverschmierten Hemd und sprach ihn darauf an. Er erzählte ihr total schockiert, dass er in seinem Zimmer eine blutüberströmte Frau vorgefunden habe (siehe Bericht weiter unten - und hier!). 

 

 

.....................

01. März 2015

Angelikas Martyrium! Es gab mehr als einen Angriffsort und eine Zeugenaussage bestätigt: Der Lehrling war zur offiziellen Tatzeit gar nicht in der Käserei!

Für meine Kinder und mich ist es sehr schwer, diese schrecklichen Bilder zu veröffentlichen. Damit haben wir die Intimsphäre von unserer lieben Mama und Ehefrau verletzt - was uns sehr belastet, aber eben notwendig ist, um besser zu verstehen warum wir diesen feigen und brutalen Mord an unserer Mutter und Ehefrau unbedingt der Gerechtigkeit zuführen müssen! Wann werden der oder die wahren Täter endlich zur Rechenschaft gezogen? Wie soll man ein so schweres Verbrechen dessen Ermittlungen von Anfang an auf einer Lüge aufgebaut waren, verarbeiten, wenn jeder weiß, dass ein Unschuldiger verurteilt wurde und die wahren Täter ungeniert in Freiheit leben? Wir sind es unserer lieben Angelika schuldig, dass dieses Verbrechen aufgeklärt und gesühnt wird!
 
Mit diesen schlimmen Bildern der Stichwunden wird auch die Öffentlichkeit nun besser verstehen, warum ich die Verfolgung der wahren Mörder zu meiner Lebensaufgabe machte. Die Öffentlichkeit soll sehen welch brutales Martyrium Angelika in den Fängen dieses oder dieser Mörder durchmachte. Diese Bilder machen mich wütend und noch entschlossener, diese feigen Mörder solange zu verfolgen, bis sie hinter Schloß und Riegel eingesperrt sind. So wahr mir Gott helfe werde ich weiterhin alles in Bewegung setzen, um demnächst den Deckel über dieses grauenhafte Verbrechen endlich schließen zu können.  
 
Ich bitte um die Unterstützung der Bevölkerung und der Politik, auf die nicht gewillte Justiz den entsprechenden Druck auszuüben, den Mordfall endlich nochmals aufzurollen, denn Beweise gibt es mehr als genügend – wie eben jene Zeugenaussage, die bestätigt, dass der Lehrling zur offiziellen Tatzeit gar nicht in der Käserei war, sondern einen Spaziergang im Dorf machte. Als er in sein Zimmer zurückkehrte, das er etwa zehn Minuten vorher verlassen hatte, fand er dort die blutüberströmte Angelika vor …!
 
 
Walter Föger
 
 
 
 
 
 

 

Webseite: Mordfall Angelika Föger Grän

Betreiber: Walter Föger, 6600 Reutte/Tirol WICHTIG: Wenn jemand - auch nach mehr als 26 Jahren - Hinweise zu dieser Tat hat, bitte um eine Mitteilung an mich (siehe eMailadresse, gerne auch persönlich). walter.foeger@gmail.com